Brambrüesch

Auf dem Hausberg ist was los

In der zweite Hälfte der Wintersaison 2001/2002 erwarten die SchneesportlerInnen auf dem Churer Hausberg Brambrüesch einige Neuigkeiten. In den Genuss davon kommt man nach wie vor nach knapp halbstündiger Bahnfahrt mitten aus
der Stadt.

Nur gut einen Monat hat es gedauert, bis die Initianten für die Rettung der Brambrüeschbahn die notwendigen Unterschriften gesammelt hatten. Mit der Initiative "Pro Brambrüesch" soll sich die Stadt Chur verbindlich zum in der Schweiz exklusiven "Bähnli" mitten aus der Stadt bekennen, und die Churer Bevölkerung soll den Stadtbehörden dazu ein klares Mandat erteilen. Mit der Brambrüeschbahn hinauf in das Wintersport- und Erholungsgebiet soll es auch nach dem Jahre 2006 heissen, dem Verfalldatum der gegenwärtigen Betriebskonzession. Hinauf heisst es aber auch in der laufenden Saison, die noch bis Ostermontag, 1. April, dauert.
Täglich alle 20 Minuten, von 8.00 bis 17.00 Uhr, hebt die Bahn ab und "landet" dort, wo auf der 1600 Meter über Meer gelegenen Ebene das Paradies beginnt, mit ausgedehnten Wanderwegen, sechs Kilometer langer Schlittelbahn, Transportanlagen auf den Panoramaberg "Dreibündenstein" (2160 m ü. M.), hervorragend präparierte Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade für Ski- und Snowboard-Freaks, drei Restaurants mit grosszügigen Sonnenterassen und Hüttenromantik.

Sonnenüberflutete Schneebar

Seit Mitte Januar betreibt das an der Unteren Gasse in Chur ansässige In-Lokal "Street-Café" auf der Malixer Alp (1760 m) eine Aussenstation. Ob via den romantischen Spazierweg von Brambrüesch her oder direkt von der Piste, an der neuen Schneebar - mit allem, was die Kehle erfreut - kommt niemand mehr vorbei. Die Gefahr besteht, dass man mit der Sonne im Gesicht vor der Alphütte hängen bleibt, die Zauberer auf dem direkt nebenan gelegenen Boarder-Cross-Parcours anfeuert oder hemmungslos zur Alpenmusik das Tanzbein im Pulverschnee schwingt. Derweil geniessen die Jüngsten im Kinderparadies beim Ponylift ihre Party oder lassen sich von den Profis der Schneesportschule Exodus aus Chur Ski- und Snowboardunterricht erteilen, was natürlich auch älteren Semestern angeboten wird. Zum neuen Angebot zählen aber auch die jeden Mittwoch stattfindenden Mu-Ki-Tage, die nächtlichen Lampion-Abfahrten von den Hühnerköpfen bei Vollmond, das gleichzeitige Nachtschlitteln, wofür eine gewisse Anzahl Schlitten zur Verfügung gestellt werden. Übrigens: Masken und Guggenmusiken, die sich von der Fasnachtsfreinacht vom 9. Februar wirklich erholen wollen, werden am Sonntag, 10. Februar gratis in die Höhe, an die frische und ernüchternde Luft von Brambrüesch transportiert!

Zum Abschluss ins "Känzeli"

Sei es auf dem Schlitten, zu Fuss, per Ski oder Board: im wiedereröffneten Restaurant Känzeli (rund 5 Gehminuten von der Mittelstation Känzeli entfernt) lässt sich der letzte Akt vor dem Abtauchen in die Stadt vollziehen. Von 1984 bis 1998 stand das einst beliebte Maiensässbeizli leer. In den letzten vier Jahren haben Jürg und Priska Dutler Hand angelegt und bewirten die Gäste jeweils am Samstag und Sonntag von 8.00 bis 23.30 Uhr in der mit viel Liebe und Geschmack eingerichteten Gaststube. Das Angebot im "Känzeli" entspricht der einmaligen Hüttenromantik: Gerstensuppe, Salsiz, Engadiner, alles, was es zum Hinunterspülen braucht und garantiert unterhaltsame Stunden, an denen man die Wirtin ohne weiteres zum "Handörgelen" auffordern kann.

Informationen

Sämtliche Informationen über Veranstaltungen, Vollmondanlässe, Fahrzeiten usw. sind via Tel. 250 55 90, bei Chur Tourismus (252 18 18) sowie auf der Internetadresse www.brambruesch.ch erhältlich.