Chur-Mix

Urbida Chur zeigt witzige Ausstellung
Das Glas- und Porzellanhaus Urbida in Chur hat den Umbau des Ladengeschäftes auch gleich zum Anlass genommen, der Churer Bevölkerung eine witzige Fisch-Ausstellung zu präsentieren.


Text und Bild: Karin Huber

"Flipper", "Pamela", Sparky", "Wanda" und "Free Willi" heissen die ebenso bunten wie witzigen Fische, die noch bis zum 7. September auf dem Bahnhofplatz, an der Bahnhof- und Grabenstrasse (vor dem Kunstmuseum) funkeln. Die Fische sind etwas ganz besonderes: Gestaltet haben sie nämlich 45 Kinder des SOS Kinderdorfes Dornbirn im Auftrag von Swarovski. In leuchtenden Farben und verschönert mit den berühmten Swarovski-Kristallen erfreuen die so herausgeputzten Fische Jung und Alt. Die in Chur ausgestellten Fische sind innerhalb des vor zwei Jahren lancierten Projekts "Murtner Fische" entstanden. Damals wurden in der Murtner Altstadt über 100 sowohl von Künstlern als auch von den Kindern des SOS-Kinderdorfes gestalteten Fische gezeigt. Für die fünf "Kinderdorf"-Fische hatten die Kinder insgesamt 100 Kilogramm similisierte Swarovski-Kristallsteine verarbeitet. Die Churer Fische-Ausstellung wurde von Elisabeth Bebié, Geschäftsinhaberin der Urbida Chur, in Zusammenarbeit mit Swarovski und Chur Tourismus lanciert. Gleichzeitig zum Auftakt der Fische-Ausstellung durfte Elisabeth Bebié ihr neu umgebautes Glas- und Porzellanhaus Urbida präsentieren, mit drei grosszügigen, eigenständigen und attraktiven Abteilungen. Aufsehen erregend zeigt sich der neue Swarovski-Shop mit aussergewöhnlich vielfältigen Schätzen. Auch hält Elisabeth Bebié die aktuelle Crystal Tattoo-Kollektion von Swarovski bereit. Die bunten Kristalle, die auf die Haut aufgeklebt werden, sind als extravaganter Körperschmuck sehr begehrt. Im attraktiv umgebauten neuen Geschäft von Urbida wurde ebenso die Robbe & Berking-Abteilung mit Bestecken und Silberwaren integriert wie auch die Tafelgeschirr-Abteilung für Wedgwood, Rosenthal, Thomas und Versace.

"Grain Square Dixie" im Merz
Am Freitag, 27. September, gastiert auf Einladung des Vereins "the second line" die Churer "Grain Square Dixie" im Café/Restaurant Merz. Die heute siebenköpfige Band wurde 1990 gegründet. Da sich ihr Übungslokal in einer Liegenschaft am Kornplatz - dem "Grain Square" - befand, lag die Namensgebung natürlich nahe. Die Band setzt sich heute aus Matthias Bucher (Tuba), Heinz Hardegger (Trompete und Gesang), Ralf Hillmann (Klarinette/Saxophon), Enrico Morini (Saxophon/Klarinette), Beat Lanicca (Banjo), Marcel Oswald (Posaune) und Fred Meyer (Schlagzeug) zusammen. Das Repertoire setzt sich aus Old Time Jazz, Dixieland, Blues, Spirituals, verjazzten alten Schlagern und sogar Ländlern zusammen. Durch Einsätze am Churer Stadtfest, Jazzfestival Chur, div. Vereins- und Firmenanlässen, Party's, Apéros, Brunch's, Gottesdienste usw. hat sich die Band heute in Chur und der weiteren Umgebung fest etabliert und wird auch am 27. September ab 20.00 Uhr den Gästen im Merz den Rhythmus bis in die Zehenspitzen treiben.

Die Eiserne Lady im Park
Der Churer Künstler Jürg Gartmann stellt derzeit fünf seiner eigenwilligen Eisen-Skulpturen im Garten des kantonalen Tiefbauamtes in Chur aus. Wer einen kurzen Moment inne hält und das schmiedeeiserne Gartentor öffnet, kann bereichernde Bekanntschaft mit den Plastiken machen.

Text und Bild: Karin Huber

Bis Ende Oktober schmücken Gartmanns Skulpturen den öffentlich zugänglichen Garten vor dem Tiefbauamt. "Horizontal-Vertikal", "Eiserne Lady", "Körper und Seele", F2 (Flora und Fauna) sowie "Bruchstück" nennt der Künstler seine Plastiken. "Mein Skulpturen", sagt der heute 42-jährige Churer denn auch, "sollen der rastlosen und rasanten Zeit, in der wir uns befinden, entgegenwirken". Die von ihm gewählten Formen strahlen sowohl Ruhe als auch Beständigkeit aus. Die säulenförmigen Eisenskulpturen versteht Jürg Gartmann als abstrakte menschliche Darstellung. Für Gartmann sind "Säulen die wohl markanteste und wichtigste abstrakte Form unserer Entwicklung und notwendiges Element zur Konstruktion neuer Lebensräume".

Emotionen wichtig
Jürg Gartmann, der in Brienz bei Bern eine Holzbildhauerlehre ("Menschenfigurist") absolvierte, arbeitet mit den verschiedensten Materialien, darunter Stein, Stahl, Kunststoff und Glas. Dabei steht bei ihm immer die Umsetzung seiner Emotionen in Vordergrund: "Die Lust, Gefühle zu veranschaulichen, ist für mich der Hauptantrieb der Kreativität." Seine Skulpturen wirken nie einfach statisch. Durch die filigrane Arbeitsweise erhalten sie eine grosse Lebendigkeit, eine Seele, Strukturen auch, die beim Holz mit seinem natürlichen Aufbau schon vorhanden sind. Es sind Plastiken, die mit dem Licht und Schatten spielen, und Bewegung assoziieren. Man könnte sie durchaus mit einer musikalischen Komposition vergleichen. Vielleicht deshalb, weil Jürg Gartmann ebenso stark in der Musik verankert ist, sich während Jahren mit ihr auseinander setzte und das musikalische Element auf unnachahmliche Art und Weise in die Skulpturen einfliessen lässt.


Hingebungsvolle Arbeit
Die Hingabe, mit der der Künstler ans Werk geht, ist spür- und fühlbar, ebenso, dass ihn einfache Formen faszinieren, Formen, die komplett für sich erscheinen. "Doch auch sie benötigen unsere Aufmerksamkeit. In der heutigen Zeit", räumt er ein, "ist das keine leichte Aufgabe." Bis anhin ist Jürg Gartmann noch nicht oft öffentlich in Erscheinung getreten. Das hat wenig mit der Qualität seiner Arbeiten zu tun aber viel mit einer gewissen Scheu vor Ausstellungen. Damit, dass er nicht der Mensch ist, der gerne am Schreibtisch sitzt und eigene Ausstellungen organisiert. Einblick in sein weiteres Schaffen gibt indes eine permanente Ausstellung im Bürohaus der Zschokke Bau AG an der Felsenaustrasse 25, die während den Büroöffnungszeiten frei zugänglich ist. Und wer die Türe des kantonalen Tiefbauamtes öffnet, wird zudem drei grossformatige Gartmann-Bilder betrachten können.

Landi-Apotheke mit neuer Philosophie
(df) Die auch äusserlich sichtbaren Bauarbeiten an der Storchengasse (ehem. London Pub) kündigen Neuerungen bei der Landi-Apotheke an: Im November wird die bekannteste Churer Apotheke an der Grabenstrasse 15 mit einem noch kundenfreundlicheren, neuen Konzept an die Öffentlichkeit treten. Die Verkaufsfläche wird vergrössert, der Zugang zur Apotheke wird neu von Grabenstrasse und Storchengasse her erfolgen. Mehr preisgeben wollte Arzt und Apotheker Marc Domeisen noch nicht: Die Landi-Apotheke sei sich ihrer Verantwortung gegenüber den vielen Stammkunden bewusst, werde aber mit der innovativen Philosophie auch neue Kunden ansprechen können. Im Churer Detailhandel ergebe sich mit der Eröffnung der "Oberen Quader" eine klare Belebung der Grabenstrasse. Die Landi-Apotheke sei gewillt, durch ein offenes Konzept ihren Teil zur Attraktivitätssteigerung beizutragen. Die Neueröffnung der Landi-Apotheke wird in der ersten Novemberhälfte mit diversen speziellen Aktionen gefeiert. Während des derzeitigen Umbaus bleibt die Apotheke voll funktionsfähig. Sie ist täglich durchgehend von 8.00 bis 18.30 Uhr, am Samstag jeweils bis 17.00 Uhr geöffnet.



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